Timo Wietzke

zweigrad

Partner

Timo Wietzke - Foto: Henning Heide
Foto: Henning Heide

Timo Wietzke ist Partner bei zweigrad Industrial Design und verantwortlich für das operative Geschäft. Er startete seine Karriere als Tischler und studierte anschließend Industrie Design an der Muthesius Hochschule für Kunst und Gestaltung in Kiel. Nach fünf Jahren in Süddeutschland kehrte er 2006 in den Norden zurück und leitet seit 20 Jahren das Industrie Design bei zweigrad. Er begeistert sich für komplexe Herausforderungen mit einfachen, pragmatischen Lösungsansätzen und entwickelt und gestaltet dabei Produkte, Prozesse und Visionen.

Programm

Apr29.

Business Value trifft Impact: Vier KI-Impulse & gemeinsames Q&A

KI für eine bessere Welt? In vier kompakten 15-Minuten-Impulsen zeigen Akteur*innen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft, wie das konkret gelingt – skalierbar, umsetzungsorientiert und mit messbarem Mehrwert. Im Fokus stehen inklusive Designlösungen, ein KI-Chatbot zur Modernisierung von Betroffenen-Support sowie Geschlechtergerechtigkeit im Design. Die Beiträge verbinden gesellschaftlichen Nutzen mit Business Value und machen sichtbar, für wen KI tatsächlich arbeitet – und wer sonst schnell übersehen wird.

Im Anschluss folgt ein gemeinsames Q&A mit allen Beteiligten.

Format: ImpulsQ&A

Stage: K2

Apr29.

Inklusion gestalten mit KI: Gesellschaftlicher Mehrwert trifft Business Value

Toiletten in Zügen sind ein unterschätzter Faktor der Mobilität und zugleich ein Defizit für die Mobilitätswende. Für viele Menschen sind sie schlicht nicht nutzbar – ein Beispiel dafür, wie mangelndes Design Teilhabe verhindert. In einem EU-geförderten Projekt wurden gemeinsam mit einem internationalen Kunden kreative Designmethoden mit KI-Technologien verbunden und ein funktionaler Raum in einen inklusiven Ort verwandelt, der gesellschaftlichen Mehrwert schafft und wirtschaftliches Potenzial freisetzt. KI spielte dabei sowohl im Gestaltungsprozess als auch in der Lösung selbst eine zentrale Rolle. Durch KI-gestützte Sprachsysteme, Sensorik und digitale Assistenz entsteht eine Lösung, die auf andere Branchen, Produkte und Dienstleistungen übertragbar ist.

Der Impulsvortrag gibt praxisnahe Einblicke: Wie treibt KI im Designprozess Inklusion konkret voran? Welche Modelle und Tools können Unternehmen wertstiftend nutzen? Wie machen Designlösungen den Wert kreativer Arbeit in der digitalen Transformation sichtbar?

Der Beitrag ist ein Aufruf, Design als Wirtschaftskraft und Inklusion als Innovationsmotor zu begreifen – und unterstützende Technologien wie KI sinnstiftend und menschzentriert einzusetzen.

Format: ImpulsQ&A

Stage: K2

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