Jörn Freynick

Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland VGSD

Leiter Politik, Generalsekretär

Jörn Freynick - Foto: Daniel Faßbender
Foto: Daniel Faßbender

Jörn Freynick arbeitet seit 2023 als Leiter Politik für den VGSD. Er verstärkt die Arbeit und Sichtbarkeit des Verbands im politischen Berlin, ist Ansprechpartner für alle Themen, die einen politischen Zusammenhang haben und pflegt und erweitert das Netzwerk des VGSD. Er entwickelt Positionspapiere und hält den Kontakt zu Politikern im Bundestag, in Brüssel, zu Ansprechpartner*innen in Ministerien sowie zu anderen Verbänden.

Der gelernte Mediengestalter Bild und Ton war fünf Jahre Abgeordneter im Landtag von Nordrhein-Westfalen und hat sich dort im Wirtschaftsausschuss für Gründer und Selbstständige eingesetzt. Die Arbeit in der Enquete-Kommission zur digitalen Transformation der Arbeitswelt hat seinen Fokus auf viele Themen der Selbstständigen weiter vergrößert. Bevor er Abgeordneter wurde, war Jörn mehrere Jahre als Kommunikationstrainer und Vertriebsmanager im Rheinland selbstständig.

Programm

Apr29.

The Creative Shift: Transformation, KI & politische Verantwortung für die Kreativwirtschaft

Die Kultur‑ und Kreativwirtschaft ist ein zentraler Motor für Innovation, gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirtschaftliche Dynamik. Gleichzeitig steht sie vor tiefgreifenden Veränderungen: Künstliche Intelligenz verändert kreative Arbeitsprozesse, automatisiert Tätigkeiten und lässt neue Berufsbilder entstehen, während andere verschwinden. Diese Verschiebungen bleiben in der Kreativwirtschaft oft unsichtbar, denn sie besteht überwiegend aus Soloselbständigen, deren Belastungen, Unsicherheiten und Transformationsprozesse kaum in Statistiken auftauchen.

Gerade deshalb braucht es eine politische Debatte darüber, wie wir Kreativität und Technologie sinnvoll in Einklang bringen. Wie schaffen wir Qualifizierungs‑ und Umschulungsangebote, die Beschäftigte in der Branche wirksam auf neue Aufgaben vorbereiten? Wie schaffen wir Rahmenbedingungen, die Innovation fördern, faire Arbeitsbedingungen ermöglichen und die Vielfalt der Kreativwirtschaft als gemeinsame gesellschaftliche Kraft sichtbar machen? Und wie gelingt es, diese heterogene Branche politisch so zu positionieren, dass sie die Unterstützung bekommt, die ihrer wirtschaftlichen und kulturellen Bedeutung entspricht?

In diesem Panel diskutieren führende Stimmen aus der Branche, wie wir gemeinsam eine starke, zukunftsfähige politische Position entwickeln können – für eine Branche, die in ihrer Vielfalt beeindruckt, aber in der öffentlichen Wahrnehmung und politischen Priorisierung noch immer um Durchsetzung kämpft.

In Kooperation mit dem Verband der Gründer und Selbstständigen (VGSD) e.V.

Format: Panel

Stage: K6

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