Frieder Bohaumilitzky

Selbstständig

Designer, Designforscher, Kurator

Frieder Bohaumilitzky - Foto: Patricia Paryz & Ricarda Fallenbacher
Foto: Patricia Paryz & Ricarda Fallenbacher

Frieder Bohaumilitzky ist Designer, Politikwissenschaftler und Kurator. Er macht Ausstellungen, interveniert in Institutionen und untersucht den Zusammenhang von materieller Kultur mit politischen Ordnungen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den politischen Strategien der sogenannten Neuen Rechten. Bohaumilitzky hat an der HFBK Hamburg promoviert. Zuvor studierte er Politikwissenschaft and der Universität Hamburg und experimentelles Design an der HFBK Hamburg sowie der Bezalel Academy of Arts and Design Jerusalem. Von 2017 bis 2019 war er Teil des Projektbüros Friedrich von Borries in Berlin, von 2020 bis 2023 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für Designforschung an der HAW Hamburg. 2023 gründete er gemeinsam mit Ina Römling und Torben Körschkes studio lose, das sich kollaborativ und spekulativ der Gestaltung von soziopolitischen Verhandlungsräumen widmet.

Programm

Apr28.

Antifaschistische Hüpfburg

Wir sind gegenwärtig mit einer rechten Metapolitik konfrontiert, die mit kulturellen Setzungen versucht zivilgesellschaftliche Überzeugungen und kulturelle Diskurse zu verändern. Während das Konzept der Metapolitik eigentlich für den Aufbau einer demokratischen Zivilgesellschaft gedacht war, zielt die sogenannte Neue Rechte darauf ab, gesellschaftliche Komplexität auf essentialistische Vorstellungen von Kultur, Nation und Volk zu reduzieren. Im Ringen um die kulturelle Hegemonie entwendet sie auch den Künsten ihre Strategien. Sie kehrt das kritische Potential der Künste in eine affirmative Symbolhaftigkeit um und verwendet dessen progressives Moment für regressiven Ideen. Die antifaschistische Hüpfburg bietet den Raum, um über Gegenstrategien nachzudenken, dafür verknüpft sie verschiedene Symbole aus der widersprüchlichen deutschen Demokratiegeschichte mit Elementen aus dem Speculative Design.

Die Antifaschistische Hüpfburg ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

Dienstag, 28.04.
10:00-11:00 Uhr
12:00-13:00 Uhr
14:30-15:30 Uhr
18:00-19:00 Uhr

Frieder Bohaumilitzky steht um 13:45 Uhr am Meeting Point im Westfoyer für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Mittwoch, 29.04.
12:00-13:00 Uhr
15:45-16:00 Uhr

Format: Rahmenprogramm

Stage: P1

Apr29.

Antifaschistische Hüpfburg

Wir sind gegenwärtig mit einer rechten Metapolitik konfrontiert, die mit kulturellen Setzungen versucht zivilgesellschaftliche Überzeugungen und kulturelle Diskurse zu verändern. Während das Konzept der Metapolitik eigentlich für den Aufbau einer demokratischen Zivilgesellschaft gedacht war, zielt die sogenannte Neue Rechte darauf ab, gesellschaftliche Komplexität auf essentialistische Vorstellungen von Kultur, Nation und Volk zu reduzieren. Im Ringen um die kulturelle Hegemonie entwendet sie auch den Künsten ihre Strategien. Sie kehrt das kritische Potential der Künste in eine affirmative Symbolhaftigkeit um und verwendet dessen progressives Moment für regressiven Ideen. Die antifaschistische Hüpfburg bietet den Raum, um über Gegenstrategien nachzudenken, dafür verknüpft sie verschiedene Symbole aus der widersprüchlichen deutschen Demokratiegeschichte mit Elementen aus dem Speculative Design.

Die Antifaschistische Hüpfburg ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

Dienstag, 28.04.
10:00-11:00 Uhr
12:00-13:00 Uhr
14:30-15:30 Uhr
18:00-19:00 Uhr

Mittwoch, 29.04.
12:00-13:00 Uhr
15:45-16:00 Uhr

Format: Rahmenprogramm

Stage: P1

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