Claudia S. Friedrich

zweigrad industrial Design

Co-Managing Partner

Claudia S.  Friedrich - Foto: Henning Heide
Foto: Henning Heide

Claudia S. Friedrich ist Partnerin und Managing Director für Interface Design bei zweigrad Industrial Design in Hamburg. Mit mehr als 25 Jahren Arbeitserfahrung in verschiedenen Designstudios entwickelt sie UX-Strategien und Gestaltungssprachen mit einem ganzheitlichen Ansatz für Produktökosysteme. Als Industriedesignerin, Designführerin, Mitglied des Advisory Boards des Hamburg Design Centers und Lehrbeauftragte für UX Design an der Hochschule Pforzheim prägt sie ihre Umgebung mit Gestaltungskraft.

Programm

Apr29.

Business Value trifft Impact: Vier KI-Impulse & gemeinsames Q&A

KI für eine bessere Welt? In vier kompakten 15-Minuten-Impulsen zeigen Akteur*innen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft, wie das konkret gelingt – skalierbar, umsetzungsorientiert und mit messbarem Mehrwert. Im Fokus stehen inklusive Designlösungen, ein KI-Chatbot zur Modernisierung von Betroffenen-Support sowie Geschlechtergerechtigkeit im Design. Die Beiträge verbinden gesellschaftlichen Nutzen mit Business Value und machen sichtbar, für wen KI tatsächlich arbeitet – und wer sonst schnell übersehen wird.

Im Anschluss folgt ein gemeinsames Q&A mit allen Beteiligten.

Format: ImpulsQ&A

Stage: K2

Apr29.

Inklusion gestalten mit KI: Gesellschaftlicher Mehrwert trifft Business Value

Toiletten in Zügen sind ein unterschätzter Faktor der Mobilität und zugleich ein Defizit für die Mobilitätswende. Für viele Menschen sind sie schlicht nicht nutzbar – ein Beispiel dafür, wie mangelndes Design Teilhabe verhindert. In einem EU-geförderten Projekt wurden gemeinsam mit einem internationalen Kunden kreative Designmethoden mit KI-Technologien verbunden und ein funktionaler Raum in einen inklusiven Ort verwandelt, der gesellschaftlichen Mehrwert schafft und wirtschaftliches Potenzial freisetzt. KI spielte dabei sowohl im Gestaltungsprozess als auch in der Lösung selbst eine zentrale Rolle. Durch KI-gestützte Sprachsysteme, Sensorik und digitale Assistenz entsteht eine Lösung, die auf andere Branchen, Produkte und Dienstleistungen übertragbar ist.

Der Impulsvortrag gibt praxisnahe Einblicke: Wie treibt KI im Designprozess Inklusion konkret voran? Welche Modelle und Tools können Unternehmen wertstiftend nutzen? Wie machen Designlösungen den Wert kreativer Arbeit in der digitalen Transformation sichtbar?

Der Beitrag ist ein Aufruf, Design als Wirtschaftskraft und Inklusion als Innovationsmotor zu begreifen – und unterstützende Technologien wie KI sinnstiftend und menschzentriert einzusetzen.

Format: ImpulsQ&A

Stage: K2

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