Kreative Wirtschaftspolitik: Ein neues Narrativ gestalten

Policy

Apr29.

Dr. Bastian LangeDr. Matthias RauchDr. Peter Kurz

Wie kann die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) als gesellschaftliche Kraft für Innovation, Krisenlösungen und Kooperation gestärkt werden?

Dr. Matthias Rauch, Dr. Bastian Lange, Dr. Peter Kurz und Ekaterina Travkina diskutieren mit euch Eckpunkte für ein neues Narrativ der Wirtschaftspolitik – für Kommunen, Länder, Bund und EU.

Was erarbeiten wir?
Unter anderem diese Fragen diskutieren wir: Was ist die konkrete Rolle der KKW in der Wirtschaftspolitik? Was fordert ihr für eine kreative und zukunftsfähige Politik? Welche zusätzlichen Netzwerke braucht es zwischen Akteur*innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft?

Was könnt ihr einbringen?
Eure Wünsche, Erwartungen und Ideen für eine dynamische, kreative Wirtschaftspolitik. Wir sammeln, verdichten und teilen die Ergebnisse mit allen Interessierten. Offen für alle! Kommt vorbei, bringt euch ein – lasst uns gemeinsam die Zukunft der KKW gestalten.

Was ist das Ziel?
Die Dialogwerkstatt soll Raum bieten, um gemeinsam mit Expert*innen und Teilnehmenden ein neues Narrativ für die KKW zu entwickeln – konkret, partizipativ und lösungsorientiert.

Dieser Programmpunkt findet auf Englisch statt.

Format: Workshop

Stage: P1

Die Speaker*innen

Kreative Wirtschaftspolitik: Ein neues Narrativ gestalten - Foto: Daniela Haug

Multiplicities

Dr. Bastian Lange

Gründer, Leiter

Kreative Wirtschaftspolitik: Ein neues Narrativ gestalten - Foto: Daniel Lukac

Stadt Mannheim

Dr. Matthias Rauch

Head of Cluster Creative Economy

Kreative Wirtschaftspolitik: Ein neues Narrativ gestalten -

Jurist und Politiker

Dr. Peter Kurz

Oberbürgermeister a.D.

Mehr von diesen Speaker*innen

Apr29.

Kultur- & Kreativwirtschaft als Infrastruktur einer "Place-based Economy"

"Kreativwirtschaft als Motor urbaner Prosperität und Wachstumsträger“ – diese Erzählung hat ihren Zenit überschritten. Ernüchterung ist eingekehrt, in Politik und Branche und es ist höchste Zeit für eine neue (Selbst-)beschreibung. Peter Kurz formuliert aus der Erfahrung der lokalen Politik, was die Kreativwirtschaft jenseits von Wachstumsversprechen leistet: Als lokale Gestaltungskraft, die Dichte, Diversität und Interaktion erzeugt – und damit die Grundlage schafft, die Städte und Regionen für Innovation und Resilienz brauchen. Und wie sie sich positionieren muss, um politisch wieder gehört zu werden.

Format: Impuls

Stage: K2

Apr29.

Kreativität als Infrastruktur der Zukunft

Deutschland und Europa stehen vor der Aufgabe, ihre Wirtschaftspolitik zukunftsorientiert auszurichten. Neben klassischen Infrastruktur- und Sicherheitsinvestitionen wird die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts wichtiger denn je. Die Kultur- und Kreativwirtschaft sollte dabei eine zentralere Rolle als bisher einnehmen: Denn sie kann technologische Innovation mit Sinnstiftung verbinden und Lösungen für die Gestaltung der Zukunft entwickeln. In einer Zeit globaler Umbrüche – geprägt durch digitale Plattformen und autoritäre Staatssysteme – wird Kreativität zum strategischen Rohstoff für Europa. Sie schafft nicht nur wirtschaftliche Wertschöpfung, sondern ist auch ein Transmissionsriemen für die dringend benötigten spielerischen Erfahrungsräume und überraschenden Utopien. Sie machen neben Freiheit wiederum Mut erfahrbar und können einen sinnhaften Aufbruch wirksam vermitteln.

Dr. Bastian Lange und Dr. Matthias Rauch zeigen, wie ein neues Narrativ und kollaborative Räume Infrastrukturen der Zukunft etablieren können – offen, divers und vernetzt. Ihr Ansatz unterstreicht: Kreativität ist mehr als eine Branche. Sie ist ein Schlüssel und Baustein für gesellschaftliche Transformation.

Format: Impuls

Stage: K2

Apr29.

Was trägt die Zukunft? Kreativität zwischen Politik, Praxis & Perspektive

Aufbauend auf den Impuls von Dr. Peter Kurz und die Session "Kreativität als Infrastruktur der Zukunft" diskutieren die Beteiligten, wie Kreativität zur tragenden Säule für gesellschaftlichen Zusammenhalt, wirtschaftliche Transformation und demokratische Resilienz werden kann. Im Fokus stehen Fragen nach Governance, Verantwortung und Wirkung sowie konkrete Ansätze, um Rahmenbedingungen strukturell zu stärken.

Dieser Programmpunkt findet auf Englisch statt.

Format: Panel

Stage: K2

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