Inklusion gestalten mit KI: Gesellschaftlicher Mehrwert trifft Business Value

Impact

Apr29.

Toiletten in Zügen sind ein unterschätzter Faktor der Mobilität und zugleich ein Defizit für die Mobilitätswende. Für viele Menschen sind sie schlicht nicht nutzbar – ein Beispiel dafür, wie mangelndes Design Teilhabe verhindert. In einem EU-geförderten Projekt wurden gemeinsam mit einem internationalen Kunden kreative Designmethoden mit KI-Technologien verbunden und ein funktionaler Raum in einen inklusiven Ort verwandelt, der gesellschaftlichen Mehrwert schafft und wirtschaftliches Potenzial freisetzt. KI spielte dabei sowohl im Gestaltungsprozess als auch in der Lösung selbst eine zentrale Rolle. Durch KI-gestützte Sprachsysteme, Sensorik und digitale Assistenz entsteht eine Lösung, die auf andere Branchen, Produkte und Dienstleistungen übertragbar ist.

Der Impulsvortrag gibt praxisnahe Einblicke: Wie treibt KI im Designprozess Inklusion konkret voran? Welche Modelle und Tools können Unternehmen wertstiftend nutzen? Wie machen Designlösungen den Wert kreativer Arbeit in der digitalen Transformation sichtbar?

Der Beitrag ist ein Aufruf, Design als Wirtschaftskraft und Inklusion als Innovationsmotor zu begreifen – und unterstützende Technologien wie KI sinnstiftend und menschzentriert einzusetzen.

Format: ImpulsQ&A

Stage: K2

Programm

Apr28.

Let's join creative forces! Networking, Musik & Drinks

Gemeinsam sind wir stärker – und deshalb gehört der Dialog in entspannter Atmosphäre zu den Highlights des GCES. Akteur*innen und Initiativen, Speaker*innen und Fördereinrichtungen, Verbände und Unternehmensvertreter*innen kommen auf Kampnagel miteinander ins Gespräch.

Format: Networking

Stage: Foyer

Apr28.

Filmvorführung: Der Unternehmer das Dorf und die Künstler

Ein Unternehmer und zwei Konzeptkünstler planen in Deppendorf eine Aktion der ungewöhnlichen Art: Werbegag, Instrumentalisierung – oder die mitreißende Kraft der Kunst? Die umstrittene Idee stiftet Sinn und Gemeinschaft, bis die Grenzen des Zumutbaren erreicht sind. Der Film erzählt die 2012 geplante und dokumentierte Kunstaktion "Fliegen retten in Deppendorf" in all ihrer Ambivalenz, Absurdität und Menschlichkeit – als Found-Footage-Geschichte, ohne zu bewerten. Gleichzeitig zeigt er, wie die Aktion einen bis heute andauernden Unternehmenswandel und die Bewegung "Retten statt Töten" anstieß.

Ein Film von Marcelo Busse und Julia Suermondt.

In Kooperation mit creative.nrw

Format: Filmvorführung

Stage: Alabama Kino

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